Kurz gesagt.
- Balthazar-Frontmann Maarten Devoldere kündigt mit 'The Donkey' das fünfte Studioalbum seines Soloprojekts Warhaus an.
- Musikalisch knüpft das Werk an die samtige Dunkelheit von Serge Gainsbourg und Leonard Cohen an, erweitert um opulente Bläsersätze.
- Die Lead-Single demonstriert Devolderes Meisterschaft in der Inszenierung verletzlicher Männlichkeit und lakonischer Chansons.
Der Charmeur am Abgrund
Nur wenige Musiker beherrschen das Spiel mit Verführung und Melancholie so stilsicher wie Maarten Devoldere. Wenn der Belgier seine raue Baritonstimme über schleppende Kontrabass-Läufe und schwebende Streicher legt, entsteht augenblicklich das Kopfkino eines verrauchten Pariser Kellerclubs der Sechzigerjahre. Mit 'The Donkey' legt Devoldere nun ein Album vor, das die Maske des unbesiegbaren Dandys fallen lässt und den Zweifel zelebriert.
Opulente Handarbeit gegen den Algorithmus
Inmitten einer Flut digitaler Schnellschüsse wirkt die Musik von Warhaus wie ein wohltuender Anachronismus: Jedes Arrangement atmet echte Studio-Luft, jede Bläserlinie wurde mit Geduld eingespielt. Devoldere beweist, dass zeitlose Eleganz und moderne Songwriter-Intimität keine Gegensätze sind. Ein Album, das schon jetzt zu den meisterwarteten Veröffentlichungen der kommenden Monate zählt.
Unsere Quellen
So recherchiert und arbeitet die rot ton Redaktion ↗




